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Einleitung:Bearbeiten

Zunächst sollte nochmals festgehalten werden, dass dieser Bericht eine vorläufige Version darstellt, welche durch deine/Ihre Mithilfe stetig verbessert werden soll. Das Ziel soll dabei immer sein, dass das Problem, das diese Prüfung seit vielen Jahren darstellt, in seiner vollen Komplexität erfasst wird und dass dabei möglichst die Perspektiven aller Betroffenen und beteiligten Personen einfließen sollen. Hierzu benötigen wir deinen/Ihren Rat. Wir möchten mit dieser Plattform und dem hier entstehenden Bericht einen Beitrag schaffen der zum gegenseitigen Verständnis der beteiligten Gruppen beiträgt und um das Problem einer Lösung etwas näher zu bringen.

Wir haben in unserer bisherigen Untersuchung versucht möglichst viele Stimmen zu Wort kommen zu lassen und so möglichst alle Perspektiven des Problems mit seinen unterschiedlichsten Facetten zu beleuchten. Dabei sind wir auf zahlreiche Unterscheidungen im Verständnis des Problems gestoßen, welche in den meisten Fällen dann zu unterschiedlichen Lösungsansätzen geführt haben. Im folgenden Bericht möchten wir versuchen jeder Perspektive, die uns in der Untersuchung begegnete, einen Platz einzuräumen um so ein möglichst vollständiges Bild zu erzeugen.

Die nachfolgenden Absätze sind meist geteilt in eine Beschreibung des Problemverständnisses und darauf folgend bisher bekannte Lösungsvorschläge. Es wird bewusst auf Elemente verzichtet die bisherige Fortschritte oder Teilergebnisse beschreiben. Diese sollen in einem anderen Kapitel Platz finden.

Im folgenden werden die Probleme jeweils in Unterkapiteln der Reihe nach abgehandelt - der genauen Reihenfolge wird dabei keine nähere Bedeutung beigemessen.

Lernmaterialien:Bearbeiten

Eine Schwierigkeit für die StudentInnen schien es zu sein, die im Netz (Sowi-Info-Lounge?) seit Jahren verfügbaren Probeklausuren und Muster-/Übungs- Beispiele im Kontext der sich verändernden Anforderungen der Prüfung einzuordnen. Oft wurde bemängelt, dass Klausuren aus den vorangegangenen Jahren mit dem jeweils aktuellen Schwierigkeitsgrad nicht vergleichbar wären und so würden auch falsche Erwartungen von Seiten der Studenten entstehen, die diese dann zu großen Teilen durchfallen ließen. Zudem finden sich an diesen Stellen oft auch falsch durch gerechnete Musterbeispiele, die ebenfalls für Verwirrungen und Fehler verantwortlich gemacht werden.

Das Problem hängt auch mit der Geschichte des ganzen Prüfungsproblems zusammen, da die bisherigen Probleme mit der Prüfung zu mehreren Versuchen geführt haben diese über die Veränderung des Niveaus oder des Aufbaus der Beispiele zu ändern. Somit beißt sich die Katze auch selbst in den Schwanz und Studenten würden weiterhin mit diesem Problem zu kämpfen haben, wenn diese Prüfung weiterhin in dieser Regelmäßigkeit verändert werden müsste.

Lösungsansätze:Bearbeiten

Mögliche Lösungsansätze dazu bewegen sich um folgende Möglichkeiten:

- Entfernen oder Kennzeichnen von alten Klausuren, die eindeutig ein anderes Niveau und einen anderen Aufbau haben um Verwechslungen zu verhindern.

- Entfernen oder Korrigieren von falsch durchgerechneten Beispielen aus den verschiedenen Quellen um Fehlinformationen zu verhindern

- Klare (und nicht widersprüchliche) Angaben der Lehrenden (und Tutoren) zur Vergleichbarkeit der aktuellen Klausuren mit dem vorangehenden (siehe Didaktisches und Abstimmungen).

- Erstellung einer bestimmten (Niveau und Form-) Normierung der Prüfungen, die innerhalb einer „Veränderungswelle“ möglichst penibel eingehalten wird.

Einschätzung des Stoffs seitens der StudentInnen:Bearbeiten

VO und ÜB Kontrast


Unterschiedliches Mathematik-Maturaniveau

Resignation

Unterschiedliches Mathematik-Maturaniveau in verschiedenen Schulformen:Bearbeiten

Ein Problem, welches von Seiten der ProfessorInnen angesprochen wurde, betrifft die Unterschiede in den Mathematik- Kenntnissen der StudentInnen, welche an der Schulform an der diese ihre Matura absolviert haben festgemacht werden. Hier wird bemerkt, dass insbesondere HAK AbsolventInnen größere Probleme mit dem Stoff der Prüfung haben, da Mathematik für sie ab der 6. Klasse nicht mehr pflichtend unterrichtet wird und meist gegen das (bezüglich der relevanten Lerninhalte) „einfachere“ Rechnungswesen ausgetauscht wird. Jene StudentInnen, die ihre Matura also auf einer HAK absolviert haben, besitzen dadurch geringere Kenntnisse im relevanten Stoff als Absolventen einer AHS oder HTL.

Lösungsansätze:Bearbeiten

Dieses Problem weist im Wesentlichen auf eine externalisierte Problemdarstellung hin, da die Lösung dieses Problems (zb. die Angleichung des Mathematik- Unterrichts an verschiedenen Schulformen) keiner der beteiligten Personen direkt möglich ist. Eine Vermeidung dieses Problems im klassischen Verständnis ist also nicht in absehbarer Zeit möglich. Dennoch:

- Zumindest das Bewusstmachen, dass HAK-Absolventinnen in der Regel „schlechtere Startbedingungen“ für die Absolvierung der Wirtschaftsmathematik-Prüfung haben, könnte einen positiven Effekt auf die Lernbemühungen haben und so möglicherweise auch helfen. Dies könnte an verschiedenen Stellen zur Sprache gebracht werden um Studierende über die Anforderungen der Prüfung besser zu informieren.

Tutorien / Repetitorien:Bearbeiten

Inhalte Können der Tutoren / Betreuer


Gruppengrößen

Klausuraufbau:Bearbeiten

Dies ist ein sehr heftig diskutiertes Thema und wurde unter Anderem auch in der Facebook Gruppe „Operation Wirtschaftsmathe“ ausführlich thematisiert. Hier wurden auch viele der Problemstellungen bzw. deren mögliche Lösungsansätze ausformuliert. Sie stellen mehr oder weniger eine Handlungsaufforderung seitens der Studenten an das ISOR bzw. die StV dar. Im Allgemeinen lässt sich erkennen, dass diese vor allem eine erhöhte Nachvollziehbarkeit in der Bewertung erreichen sollen sowie auf das Ausgleichen unterschiedlicher Niveaus (und damit Erwartungshaltungen) der verschiedenen Lernutensilien bzw. Lernhilfen abzielen.

Lösungsansätze:Bearbeiten

- Bezüglich des konkreten Stoffs wurde angemerkt, dass jene Themen, die den Hauptteil der Klausur ausmachen würden klarer definiert und bzw. aufgelistet werden sollen. Zudem sollen diese im Aufbau der Klausur möglichst von „Elitenbeispielen“ getrennt werden, die besondere Zusatzkenntnisse (aus anderen LVs) erfordern. Änderungen des Kernstoffs sollen sich sichtbar und ohne Verzögerungen in den Inhalten aller aktuellen Lernutensilien (Skriptum, Folien) bzw. den Lernhilfen (Übungsbeispiele, Tutorien) wiederfinden.

- Die erwähnten „Elitenbeispiele“ sollen, so sie überhaupt auftreten, zudem in der Bewertung getrennt behandelt werden (wie Bonuspunkte) so dass diese nicht zum Erreichen der Mindestpunktzahl benötigt werden. Alternativ wird auch vorgeschlagen „Elitenbeispiele“ nur noch aus Subbeispiele (Unterpunkte) einzusetzen.

- Folgefehler sollen im Aufbau der Beispiele und in der Bewertung nach festgeschriebenen Regeln behandelt werden (zb. max. 1/3 Punkteabzug pro Fehler) bzw. sollen Subbeispiele möglichst unabhängig voneinander bearbeitbar sein um auch hier einen Komplettverlust der Punkte zu vermeiden.

- Außerdem wird eine bessere Koordination innerhalb des Instituts gewünscht um unterschiedliche Inhalte in LV und Prüfung zu vermeiden. Die Zusammenstellung der Prüfung sollt nicht mehr ohne die aktuelle LV Leitung stattfinden. Es wird eine Form eines internen Revisionsvorgangs vor jeder Prüfung empfohlen um Unterschiede aufzudecken und auszuräumen (Siehe Didaktisches und Abstimmungen).

Didaktisches und Abstimmungen:Bearbeiten

Auch dies ist ein sehr ausführlich diskutiertes Thema und wurde unter Anderem auch in der Facebook Gruppe „Operation Wirtschaftsmathe“ ausführlich thematisiert. Hier wurden auch viele der Problemstellungen bzw. deren mögliche Lösungsansätze ausformuliert.

Lösungsansätze:Bearbeiten

- Wichtiger Punkt in der Diskussion zu diesem Thema waren wahrgenommene Niveau-Unterschiede zwischen den einzelnen Möglichkeiten für Studenten sich auf die Prüfung vorzubereiten. Hier wurde bemängelt, dass die Prüfungsinhalte bzw. Beispiele aus den Tutorien in ihrem Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich waren. Zudem fällt der Kontrast im Niveau der VO Prüfung und der Übung auch negativ auf, und sorgt für Fehleinschätzungen. Hier wünschen sich die Studenten eine Angleichung um näher an das Niveau der Prüfung heranzukommen.

- Eine ausführliche möglichst klare Definition der Lernziele und somit eine Abgrenzung von nicht prüfungsrelevantem Wissen wird gewünscht. Diese sollte sich an die klassische Unterscheidung zwischen der „Wiedergabe von Wissen“, der „Anwendung von Wissen“ und „Übertragung des Wissens auf neue Aufgaben“ halten.

- Beispiel-Klausuren (siehe Lernmaterialien) die an verschiedensten Stellen angeboten (LV, Tutorien, Sowi-Info-Lounge) werden unterscheiden sich in ihrem Niveau von aktuellen Klausuren und führen so zu falschen Erwartungen. Zudem sind die angebotenen durchgerechneten Beispiele oft fehlerhaft oder unvollständig. Hier werden Verbesserungen gewünscht, wie ein Angleichen der Niveaus, eine Markieren der aktuell relevanten Beispiele und eine Korrektur und Entfernung der falschen Musterlösungen.

- Außerdem fordern die Studenten eine penible Einhaltung didaktischer Grundregeln ein. Die Prüfung soll Kriterien der Objektivität gerecht werden, so dass die Ergebnisse unabhängig von Prüfern und Rahmenbedingungen gleich ausfallen. Die Reliabilität soll in Form der Zuverlässigkeit und Genauigkeit gegeben sein und die Validität soll durch Kontrolle der Inhalte, die durch Fragen abgedeckt werden, gefördert werden.

- Im Allgemeinen soll auch eine bessere Koordination der beteiligten Personen (Professoren, Tutoren) dazu führen, dass irreführende Hinweise („irgendein Stoffgebiet kommt diesmal nicht“) und unterschiedliche Schwerpunkte in der LV und den Tutorien zu vermeiden. Auch dadurch sollen Niveau unterschiede und somit Fehleinschätzungen seitens der Studenten verhindert werden.

Rechtliche Grundlagen:Bearbeiten

Die Lehrveranstaltung wird in ihrer derzeitigen Form als zu schwer empfunden und so wird gefordert, dass der benötigte Lernaufwand direkter mit der Wertigkeit im Studium in Relation gesetzt wird. Hier wird gewünscht, dass der Lernaufwand durch Anpassung der Inhalte und Didaktik auf das normierte Level der Regelung für ECTS Punkte gesenkt wird (1 ECTS = 25 Arbeitsstunden, abzüglich Kontaktstunden ist der Lernaufwand derzeit zu hoch)

Aufbau der Vorlesung und der Übung:Bearbeiten

Die beiden relevanten Lehrveranstaltungen unterscheiden sich in ihrem Stoffumfang viel weniger als in dem Niveau der Klausuren. Dieser Umstand führt zu Fehleinschätzungen seitens der StudentInnen, die nach geschaffter Übung die Vorlesungsprüfung als viel einfacher bewerten als sie in Realität ist. Dieser Niveauunterschied sollte etwas angeglichen werden um einen Ausgleich der Leistungsanforderungen die beiden LVs zu erreichen und um diese Fehleinschätzungen zu minimieren.

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